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Karambolage - Carambolage ...wenn Bordeaux auf Riesling trifft
Anita Pleic
Karambolage - Carambolage ...wenn Bordeaux auf Riesling trifft
978-3-936172-20-1
ISBN: 3-936172-20-x

Die erfolgreiche Integration eines Franzosen in Deutschland.

Einige Themen

 Dezember 1966 „Was willst du in Deutschland? Dort wirst du sicher ausgegrenzt“, mahnten die Freunde und auch die Familie. Doch die Abenteuerlust war größer, und  auch die Spannung auf die Antwort auf Frage, ob Deutschland tatsächlich so schlimm sei, wie es die Gazetten in Frankreich zwei Jahrzehnte nach Kriegsende schrieben“ …

April 1977 erhielt Jean-Pierre folgenden Anruf:“ wenn  die französische Regierung Abu Daoud nicht sofort freilässt, werden Sie und 5 anderen Franzosen in Deutschland sterben“ sagte der Anrufer „Die Drohung war ernst, die Polizei gewährte mir Polizeischutz und ich lebte wochenlang in der Angst um mich aber besonders auch  um meine junge Familie, …

1990-1994: 5 Jahre in Ostdeutschland –durch die Presse erfuhr Jouteux, dass nicht nur der angehende Schulleiter der Euro-Schule in Gera, sondern auch seine Sekretärin verhaftet worden waren. Die Suche nach Führungspersonal musste also neu beginnen.
Über die Situation besorgt, wandte sich Jouteux an das Arbeitsamt schließlich, sollte es in einer Woche losgehen. Die Antwort erstaunte ihn jedoch: „Herr Jouteux, machen Sie sich keine Sorgen darüber, wir wissen selbst nicht, ob wir morgen noch hier sitzen werden. Ihre Lehrgänge beginnen doch erst in einer Woche. Sie haben noch Zeit.“

Integration durch das Ehrenamt
Nicht nur als Lehrer und Schulleiter von tausenden Sprachschülern hat der Franzose Jean-Pierre Jouteux Spuren in Rheinhessen hinterlassen. Ein Mandat im Ausländerbeirat der Stadt Mainz, 35 Jahre Vorstandsarbeit in einem Sportverein und nicht zuletzt das Ehrenamt im deutschen Kleingartenverein sind ebenso wichtige Bestandteile im Integrationsprozess des Franzosen.

 Mehr Integration - Viele Migranten haben großes Interesse, die Politik in ihrer Wahlheimat mit zu gestalten und haben sicher auch gute Ideen, diese noch lebens- und liebenswerter zu machen. Man muss sie nur ermutigen, mit ins Boot zu kommen. Das wäre echte Integration.

 

Die Autorin

Anita Pleic ist Journalistin, seit 2010 Redakteurin der Allgemeinen Zeitung in Mainz und derzeit in deren Alzeyer Redaktion tätig. Beruflich wie privat ist Integration für die Rheinhessin, die in Alzey zur Schule ging und an der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität Amerikanistik, Politikwissenschaften und Mittlere und Neuere Geschichte studierte, ein Thema, das sie täglich begleitet. Schließlich ist sie Tochter kroatischer Einwanderer, die in Rheinhessen ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben. Die Journalistin begegnete Jean-Pierre Jouteux zum ersten Mal, als sie für ihre in der Allgemeinen Zeitung erschienene Serie „Angekommen“ Menschen portraitierte, die Integration vorleben und fördern

Der Protagonist
Jean-Pierre Jouteux ist ein Abenteuer eingegangen, als er sich 1966 auf den Weg machte, um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Als die deutsch-französische Freundschaft noch in den Kinderschuhen steckte, startet die Integrationsgeschichte eines Mannes, der gekommen war, um zu bleiben. Wie er zum Mainzer Franzosen wurde, der anderen „Gastarbeitern“ und ihren deutschen Kollegen in Sprachschulen half, sich miteinander zu verständigen und so auch zusammenzuwachsen, erzählen er und seine Wegbegleiter: Freunde, Familienmitglieder und Kollegen. Und so wird ein Bild davon gezeichnet, was passiert, wenn man sich entscheidet, in einem fremden Land zu leben und es sich zur Lebensaufgabe macht, Integration zu fördern und vorzuleben. Aber es wird auch gezeigt, wieso es nicht immer einfach ist, wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen.

 Buchbesprechung

Viele Nationalitäten – eine Gesellschaft

Von Maike Hessedenz  Allgemeine Zeitung 02.08.2013

MAINZ. ",Ich möchte nach Mayence‘ – Jean-Pierres Satz brachte den Bahnwärter in leichte Bedrängnis. ,Mayence?‘ Viele Menschen fuhren nicht ins Ausland, in seinem Heimatdorf war Jean-Pierre damit irgendwie ein Unikum." Mit dieser Szene, die im Buch "Karambolage – Carambolage … wenn Bordeaux auf Riesling trifft", beschrieben wird, beginnt für den damals 22-jährigen Jean-Pierre Jouteux am 3. Dezember 1966 sein Leben in Deutschland. Eigentlich ist es für den Franzosen aus einem kleinen Dorf in Frankreich zunächst reine Abenteuerlust, die ihn, den ruhelosen und weltoffenen jungen Mann, nach Deutschland treibt. Und irgendwie will er auch einfach wissen, ob Deutschland tatsächlich so schlimm ist, wie es die Gazetten in Frankreich zwei Jahrzehnte nach Kriegsende schrieben. Schließlich landet er als Französischlehrer in einer Mainzer Sprachschule. Er kämpft sich durch, lebt sich schnell ein, lernt seine Frau kennen, meldet sich im Fußballverein an – und kommt ziemlich schnell zu dem Schluss, sich gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Heinz Vollmer selbständig zu machen. Mit neuen Ideen im Sprachunterricht haben die beiden Erfolg, vergrößern ihr Unternehmen zusehends, werden wichtige Partner in der Aus- und Weiterbildung vieler Firmen und Berufsschulen, schaffen sogar den Sprung in die neuen Bundesländer. Noch heute, mit fast 70 Jahren, ist er Geschäftsführer des "Logophon"-Verlags, der unter anderem Fach- und Lehrbücher für Sprachschüler sowie Ratgeber für zu unterschiedlichen Themen herausgibt. Die Geschichte der erfolgreichen Integration Jean-Pierre Jouteux‘, die Autorin Anita Pleic, Redakteurin bei dieser Zeitung, auf 153 Seiten niedergeschrieben hat, ist ein Vorzeigebeispiel dafür, dass Integration trotz der Hindernisse, die sich einem Nicht-Deutschen in Beruf, Gesellschaft und Ehrenamt in den Weg stellen, hervorragend gelingen kann. Spannend und unterhaltsam schildert Anita Pleic, die selbst Tochter kroatischer Einwanderer ist, die in Rheinhessen heimisch geworden sind, wie Jean-Pierre Jouteux sein Leben in Deutschland aufbaut – damals, in einer Zeit, in der die deutsch-französische Freundschaft zwar auf dem Papier, aber längst noch nicht in den Köpfen der Menschen existierte; und heute, da es mehr als selbstverständlich geworden sein sollte, dass Menschen anderer Nationalitäten Teil des beruflichen und sozialen Umfelds jedes einzelnen geworden sind. Der Leser taucht in die vielfältigen Lebenswelten des Jean-Pierre Jouteux ein – und darf gespannt sein, wie es dazu kam, dass er von Terroristen bedroht wurde, warum seine Töchter erst spät die französische Sprache gelernt haben und welche gesundheitlichen Folgen sein Rund-um-die-Uhr-Einsatz für ihn hatte. Dem Leser drängt sich dann nämlich schon die Frage auf, wie er all das, seinen beruflichen Einsatz, seine Fußballbegeisterung und sein politisches Interesse unter einen Hut bringen konnte.


Vielfache Verantwortung.

In den 70ern und später wieder ab der Mitte der 90er übernimmt er Vorstandsfunktionen beim SC Moguntia 1896 Mainz; im Jahr 1987 ist Jouteux Mitinitiator zur Wahl des ersten Ausländerbeirates der Stadt Mainz, ist heute sogar Ehrenmitglied der Internationalen Liste. Und seit 2002 ist der Vater dreier inzwischen erwachsener Töchter sogar Vorstandsmitglied eines Kleingärtnervereins. Einfach war es nicht immer, sich als Nicht-Deutscher auf dem Wohnungsmarkt, im Beruf, der Freizeit und sogar in der Familie seiner Frau durchzusetzen, das klingt in "Karambolage – Carambolage" durch. Aber, dessen ist sich Jean-Pierre Jouteux sicher: Sein Beispiel zeige, wie man seine eigene Integration forcieren könne, indem man Verantwortung übernimmt. Das Buch, mit dem Anita Pleic dem Leser einen abwechslungsreichen, überraschenden, heiteren und mitunter auch bewegenden Einblick in das Leben des "Migranten" Jean-Pierre Jouteux verschafft, kann zwar keine Anleitung zur erfolgreichen Integration sein; dafür zeigt es, dass Mut zu Neuem, Aufgeschlossenheit sowie Vertrauen in sich selbst und seine Mitmenschen oft schon einer der wichtigsten Schlüssel für beide Seiten sein kann, wenn es darum geht, viele verschiedene Nationalitäten und Kulturen zu einer Gesellschaft werden zu lassen.

 

 

 

 

 

 

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